Die 6. Jahreskonferenz iGaming Germany 2026 bringt Branche und Regulierer in München zusammen

Zara Braun · May 16, 2026

Die 6. Jahreskonferenz iGaming Germany 2026 bringt Branche und Regulierer in München zusammen

Blick auf die Veranstaltungshalle des NOVOTEL München Messe während einer iGaming-Konferenz

Am 21. und 22. Mai 2026 findet die sechste Ausgabe der iGaming Germany Konferenz im NOVOTEL München Messe statt und versammelt Betreiber, Aufsichtsbehörden, Juristen sowie Technologieanbieter zu einem zweitägigen Austausch über die Entwicklung des regulierten Glücksspielmarkts in Deutschland. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Kanalisierung von Spielaktivitäten, die Anpassung regulatorischer Rahmenbedingungen vor der anstehenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags, Maßnahmen zum Spielerschutz, Herausforderungen durch den Schwarzmarkt sowie technologische Innovationen wie KI-gestützte Compliance-Tools.

Termin und Standort der Veranstaltung

Die Konferenz beginnt am 21. Mai 2026 und endet am folgenden Tag im NOVOTEL München Messe, einem Hotel mit direkter Anbindung an das Messegelände der bayerischen Landeshauptstadt. Organisatoren haben den Zeitpunkt gewählt, um Teilnehmern aus ganz Europa die Anreise zu erleichtern, während die Räumlichkeiten ausreichend Platz für Plenarsitzungen, Workshops und informelle Gespräche bieten. Die Veranstaltung folgt einem etablierten Format, das bereits in den Vorjahren zu konkreten Ergebnissen in der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Behörden geführt hat.

Teilnehmerkreis und Dialogförderung

Zu den erwarteten Gästen zählen Vertreter von Lizenzinhabern, Mitarbeiter der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, Anwälte mit Spezialisierung auf Verwaltungsrecht sowie Entwickler von Softwarelösungen für die Spielüberwachung. Experten aus der Europäischen Kommission und kanadischen Aufsichtsstellen haben in früheren Ausgaben ebenfalls Beiträge geleistet und damit den internationalen Erfahrungsaustausch unterstützt. Die diesjährige Ausgabe legt besonderen Wert darauf, bestehende Kommunikationskanäle zwischen Regulierern und Marktteilnehmern weiter auszubauen, sodass regulatorische Anpassungen auf Basis praktischer Rückmeldungen erfolgen können.

Schwerpunktthemen der Agenda

Die Kanalisierung legaler Angebote bildet einen zentralen Diskussionspunkt, weil Daten der letzten Jahre zeigen, dass ein signifikanter Anteil der Spielaktivitäten noch immer über nicht lizenzierte Plattformen läuft. Teilnehmer werden aktuelle Zahlen zur Marktdurchdringung erörtern und Strategien besprechen, die eine weitere Verlagerung in den regulierten Bereich begünstigen. Gleichzeitig steht die bevorstehende Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags auf der Tagesordnung, bei der rechtliche Experten mögliche Änderungen an Meldepflichten, Werbebeschränkungen und Lizenzbedingungen analysieren.

Der Spielerschutz erhält ebenfalls breiten Raum, wobei Vorträge auf bestehende Mechanismen zur Altersverifikation, Einzahlungslimits und Selbstsperrsysteme eingehen. Technologieanbieter präsentieren KI-basierte Lösungen, die verdächtige Spielmuster in Echtzeit erkennen und Behörden automatisiert Berichte liefern können. Solche Tools sollen sowohl die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben erleichtern als auch den administrativen Aufwand für Betreiber reduzieren.

Diskussionsrunde mit Experten zu KI-Tools und Spielerschutz auf der iGaming Germany Konferenz

Schwarzmarkt und technologische Ansätze

Der Umgang mit illegalen Angeboten bildet einen weiteren Schwerpunkt, weil Behörden und Industrie gemeinsam nach Wegen suchen, um nicht regulierte Plattformen effektiver zu identifizieren und Nutzer auf legale Alternativen hinzuweisen. Berichte internationaler Organisationen wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung liefern dabei vergleichende Daten aus anderen Märkten, die als Orientierung für deutsche Maßnahmen dienen können. Parallel dazu werden Innovationen vorgestellt, die KI-gestützte Compliance-Systeme mit bestehenden behördlichen Datenbanken verknüpfen und so eine schnellere Reaktion auf Verstöße ermöglichen.

Erwartete Ergebnisse und Folgeprozesse

Die Organisatoren rechnen damit, dass die Konferenz konkrete Empfehlungen hervorbringt, die in die Vorbereitung der nächsten Überarbeitung des Glücksspielstaatsvertrags einfließen. Historische Beispiele zeigen, dass ähnliche Treffen bereits zu verbesserten Leitlinien für Werbeverbote und verbesserten Meldeverfahren geführt haben. Nach Abschluss der Veranstaltung sollen ausgewählte Ergebnisse in Form von Positionspapieren veröffentlicht werden, die allen Marktteilnehmern zur Verfügung stehen.

Fazit

Die 6. iGaming Germany Konferenz 2026 liefert somit eine Plattform, auf der regulatorische Entwicklungen, technologische Fortschritte und praktische Herausforderungen des deutschen Glücksspielmarkts in einem strukturierten Rahmen besprochen werden. Die Termine im Mai 2026 geben allen Beteiligten ausreichend Vorlauf, um aktuelle Daten und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen und gemeinsame Handlungsoptionen zu erarbeiten.